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Date: 2012-09-04 23:58:01
BVNM Ticker - Was geht Sie das an?

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Neue Datenschutzregelungen ab 1. September!

Der Bundesverband Network Marketing e.V. versendet in regelmäßigen Abständen Newsletter mit aktuellen Informationen rund um die Themen Network Marketing und Existenzgründung sowie zu neuen Büchern, Seminaren und Webinaren. Wir haben das Anmeldeverfahren und die Datenspeicherung den ab 1. September geltenden Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes angepasst. Sie werden auch in Zukunft das Neueste rund um Network Marketing und den BVNM erfahren. Sie erhalten diese E-Mail jetzt, weil Sie bereits bei uns registriert sind.

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Dr. Nathalie Mahmoudi ist Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz, ein von der Rechtsanwaltskammer verliehener Titel. Als ausgewiesene Expertin für Wettbewerbs- und Markenrecht kennt sie sich insbesondere im Bereich des Network Marketings aus. Für den BVNM wird sie künftig regelmäßig zu aktuellen Problemen der Branche unter juristischen Aspekten Stellung nehmen.

Neues Datenschutzgesetz

Am 01.09.2012 ist das neue Datenschutzgesetz in Kraft getreten. Als Networker sollten Sie die wichtigsten Änderungen kennen, damit Sie keine kostenintensiven Fehler begehen:

  1. Printmailings sind Schreiben per Brief zur Generierung neuer Kunden und Kontakte.
    Neu: Sie müssen prüfen, ob die Datenerhebung für diese Aktion rechtmäßig im Sinne des Datenschutzgesetzes erfolgt. Insbesondere: eingekaufte Kundenlisten nicht mehr verwenden!
    Alt: Nach wie vor muss der Inhalt Ihres Werbeanschreibens wettbewerbskonform sein.
  2. Sanktionen bei Verstößen: Geldbußen von der Datenschutzbehörde und Abmahnungen von Wettbewerbern

Zu beachten ist § 28 BDSG. Dieser beinhaltet insbesondere, was im Rahmen der Verwendung von Daten erlaubt ist:

•    Mit schriftlicher Einwilligungserklärung den Verbraucher anschreiben, sogenannte „Opt-In“ Lösung: Neu: Opt-In nicht nur für Emailwerbung und Werbeanrufe, sondern auch für Werbewurfschreiben per Post. Wichtig und dringend zu beachten ist, dass Altdaten, die diese Voraussetzung nicht erfüllen, ab dem 01.09.2012 nicht mehr genutzt werden dürfen. Der Verwender der Daten muss im schlimmsten Fall beweisen, zu welchem Zeitpunkt und auf welche Weise die Daten erhoben wurden. Andernfalls drohen die bereits dargestellten Sanktionen. Problematisch ist dann insbesondere das Verwenden von Daten, die durch Gewinnspiele oder Marktforschungsinstitute generiert wurden.

•    Die insgesamt strenge und neue Regelung des § 28 Abs. 3 S. 1 BDSG wird für das sog. Listenprivileg und den Eigenwerbungsbedarf in § 28 Abs. 3 S. 2 BDSG entschärft. Hiernach dürfen spezielle Listen mit Daten verwandt werden, um Werbebriefe zu verschicken, wenn und soweit es sich um Eigenwerbung handelt. Eigenwerbung ist aber ausschließlich nur solche Werbung, die eigene Angebote betrifft. Ist dieser Fall gegeben, dürfen zwar Namen, Titel, akademischer Grad, Anschrift, Geburtsj a h r, auf keinen Fall jedoch das Geburtsd a t u m in die Liste aufgenommen werden. Das bedeutet also, dass zukünftig Adressdaten nicht mehr eingekauft werden dürfen. Es dürfen auch alte eingekaufte Adressdateien nicht mehr verwandt werden.

Achtung: Gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG sind Emailwerbung, Faxwerbung und Anrufe auch an Unternehmer wettbewerbswidrig, wenn kein Opt-In vorliegt. Verboten ist also ausdrücklich auch die Emailwerbung im Bereich b2b (business to business). Das gleiche gilt für SMS. Auch insoweit ist der Absender der Werbung verantwortlich dafür, nachzuweisen, dass er ein Opt-In, also die Erlaubnis, Werbung per Email zu verschicken, vom Empfänger erhalten hat.

Auf den Punkt gebracht:
Bevor eine Werbeaktion gestartet wird, sollten stets folgende vier Punkte geprüft werden:

1.    Woher stammen die Daten, die Sie für Werbeanschreiben nutzen?

2.    Kann die Herkunft der Daten notfalls nachgewiesen werden?

3.    Fällt die geplante Aktion ggf. unter das Listenprivileg für Eigenwerbung?

4.    Entspricht die Werbeaktion den Anforderungen des UWG?


BVNM Fazit:

Network Marketing und der persönliche Kontakt zu Menschen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Auch die Qualität der Ansprache gegenüber neuen Interessenten und bestehenden Kontakten wird damit immer besser werden müssen. Dieses ist ein großer Vorteil gegenüber anderen Vertriebsformen.

Neue Kontakte aufbauen und langfristig begleiten ist eines der Stärken, die Networker/innen zu ihrem Vorteil nutzen können. Eine blinde und plumpe Ansprache hat somit ein Ende. Das führt zwangsläufig zu einer noch besseren Qualität im Network Marketing und steigert das Ansehen.

 

 
 

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BVNM Bundesverband Network Marketing e.V.
Geschäftssitz: Motzstraße 54, 10777 Berlin
AG Königs Wusterhausen VR 767
Vorstandsvorsitzender Wilhelm Schilling

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