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EU will Arbeitslose zu Unternehmern machen

Start frei für die Vergabe von Mikrokrediten für Existenzgründer im Network Marketing

Die EU geht einen neuen Weg bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit: In den kommenden Jahren will sie rund 45.000 Arbeitslosen mit sogenannten Mikrokrediten unter die Arme greifen, damit ihnen der Sprung in die Selbstständigkeit gelingt. Insgesamt will die EU selbst etwa 100 Millionen Euro für den Kreditpool bereitstellen. Weitere rund 400 Millionen Euro sollen schrittweise über andere internationale Einrichtungen und Institutionen kommen.

Als Urvater des Formates der Mikrokredit-Finanzierung kann mit Fug und Recht der Gründer der weltweit bekannten Grameen Bank, Mohammad Yunus, bezeichnet werden. Der Wirtschaftswissenschaftler und Friedensnobelpreisträger aus Bangladesch vergibt mit der Bank bereits seit vielen Jahren Darlehen mit - für westliche Verhältnisse - minimalen Beträgen, die den Empfängern den Start in eine selbstbestimmte berufliche Zukunft eröffnen sollen. Inzwischen hat das Konzept der Mikrokredite in vielen Entwicklungsländern Schule gemacht.

Ganz oben auf der Prioritätenliste in Zeiten der Wirtschaftskrise steht das Ziel, die Arbeitslosigkeit zu senken. Deshalb will die EU benachteiligten Menschen, die von der Wirtschaftskrise getroffen wurden und nur schwer wieder eine Arbeit finden, beim Sprung in die Selbstständigkeit helfen. Das würde neue Beschäftigung schaffen, wenn man entsprechende Mittel für das Gründungsvorhaben sogenannter Kleinstunternehmen bereitstellt. Einen Antrag können Interessenten bei allen Sparkassen und Banken in ganz Europa stellen. Als Obergrenze für die Finanzierung einigte man sich auf eine Summe von bis zu 25.000 Euro.

Wer kann einen Mikrokredit bekommen?

Jeder, der arbeitslos oder von Jobverlust bedroht ist, und ein Unternehmen gründet. Also Existenzgründer, die bei einer Bank keine Chance haben, einen klassischen Kredit zu bekommen, weil die Banken das Risiko scheuen. Der Mikrokredit soll eine Starthilfe sein. Aber auch bestehende Kleinstunternehmen - vor allem solche im Sozialbereich - können davon profitieren.

Nach welchen Kriterien werden Kredite vergeben?

Die Vergabe soll "unkonventionell" erfolgen - genau definiert ist das nicht. Sicher ist aber, dass der Antragsteller weniger Kriterien erfüllen muss als bei klassischen Bankkrediten. Zum Beispiel muss er keine Sicherheiten vorweisen, um Geld zu bekommen.

Ab wann und wo kann man Kredite beantragen?

Im Prinzip ab sofort. EU-Arbeitskommissar Laszlo Andor sagte, ab Juni werde das Geld bereitstehen. Dabei gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Existenzgründer müssen den Antrag bei einer Bank oder Sparkasse stellen, die ihn dann an die EU weiterreicht. Die Europäische Investitionsbank (EIB) und der Europäische Investitionsfonds stellen die Mittel bereit. Geplant sind auch nationale Kontaktstellen, die die Kreditvergabe koordinieren.

Quelle: Press releases RAPID Brüssel 8. März 2010


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